FAIR SHARE-Projekt bezahlt existenzsichernde Löhne an Textilarbeiter

FAIR SHARE project to pay living wages to garment workers

Continental Clothing Co. hat in Zusammenarbeit mit BSD Consulting und dem Fair Fashion Network eine Regelung implementiert, die Textilarbeiterinnen das Existenzminimum sichern soll. Um existenzsichernde Löhne zu zahlen, müssten die Kosten pro T-Shirt um nur 0.14 Euro erhöht werden. So konnte ab dem 1. Januar 2016 das Monatsgehalt um 650 INR pro Monat für jeden Arbeiter in der Fabrik gesteigert werden. Continental Clothing hofft, das Projekt noch weiter voranzutreiben.

In der Pilotphase hat das FAIR SHARE Projekt in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern und lokalen Akteuren den monatlichen Finanzbedarf einer vierköpfigen Familie in Tirupur / Indien bestimmt. Das Projekt berechnete, dass statt dem von der Regierung festgelegten Mindestlohn von 285 INR (brutto) pro 8 Stunden Schicht, die am niedrigsten bezahlten Arbeitnehmer 466 INR (netto) verdienen müssen, um einen existenzsichernden Lohn zu erhalten. Das FAIR SHARE-Projekt erhöht daher ab dem 1. Januar 2016 die Löhne in der Fabrik entsprechend der ersten Order.

Das Projekt zeigt, dass die Arbeitskosten zur Herstellung eines Basic T-Shirt nicht mehr als 0,14 Euro betragen. Um den Arbeitnehmer einen fairen und existenzsichernden Lohn zu zahlen, vergütet Continental Clothing nun 0,14 Cents mehr für jedes FAIR SHARE-T-Shirt. Der Handelspreis des T-Shirts erhöht sich um rund denselben Betrag. Continental Clothing fordert Einzelhändler dazu auf, die Kostensteigerung in gleicher Höhe bei zuhalten. Es wird nun untersucht, wie die Verbraucher auf die Idee FAIR SHARE reagieren.

Das Medienecho zu FAIR SHARE war und ist beachtlich. Hier geht es zu den Medienberichten.

Wenn auch Sie sich mit der Frage konfrontiert sehen, wie ein Living Wage in die Praxis umgesetzt werden könnte, steht Ihnen Mark Starmanns gerne jederzeit für einen unverbindlichen Austausch über die Möglichkeiten zur Verfügung.